Der Kanaren-Krimi
Morde, wo andere Urlaub machen
In den packenden Kanaren-Krimis von Alexandre de Säble entfaltet sich vor der traumhaften, aber abgründigen Kulisse des spanischen Archipels ein clever durchdachtes Kriminalkonzept: 7 Inseln, 7 Fälle.
Im Zentrum der Ermittlungen steht die scharfsinnige Detektivin Clara Medina, die von Insel zu Insel reist und dabei mit den unterschiedlichsten Facetten der kanarischen Natur und Kultur konfrontiert wird. Das strikte Serien-Konzept widmet jeder der sieben Hauptinseln einen ganz eigenen, in sich abgeschlossenen Kriminalfall, bei dem die vermeintliche Ferienidylle systematisch von düsteren Geheimnissen, lokalem Aberglauben und mörderischen Intrigen durchbrochen wird.
De Sablé verbindet lokaltypische Atmosphäre meisterhaft mit klassischer Whodunit-Spannung, während Clara Medina nicht nur den Sand, sondern auch die tief verborgene kriminelle Energie der Inseln aufspürt.
Schwarzer Sand
Sieben Kanarische Inseln. Sieben Fälle für Clara Medina
Ein Toter im schwarzen Sand. Eine verschwundene Jugendliche. Und ein Schweigen, das seit fünfundzwanzig Jahren anhält.
In den dunklen Weinbergen von La Geria wird der Immobilienunternehmer Álvaro Curbelo tot aufgefunden. Auf den Knien, den Mund mit schwarzem Sand gefüllt. In seiner Brusttasche steckt das Foto einer Gruppe Jugendlicher – aufgenommen kurz vor dem ungeklärten Verschwinden der siebzehnjährigen Isabel Ferrera.
Noch vor seinem Tod hatte Álvaro die Privatdetektivin Clara Medina beauftragt, eine Reihe rätselhafter Drohungen zu untersuchen. Nun führt die Spur zu dubiosen Grundstücksgeschäften, einer verlassenen Hotelruine und fünf Menschen, die seit jener Nacht dieselbe Geschichte erzählen.
Als ein zweiter Mann von dem alten Foto ermordet wird, scheint jemand die Vergangenheit mit tödlicher Konsequenz aufzuarbeiten. Doch Clara erkennt, dass die beiden Morde nicht so zusammengehören, wie es den Anschein hat. Während zwischen Lavafeldern, Salinen und schwarzen Stränden eine sorgfältig errichtete Lüge zerbricht, begegnet Clara auch ihrem Exmann Johannes wieder, der seit der Scheidung als Aussteiger auf Lanzarote lebt. Alte Gefühle sind jedoch nicht das Einzige, das Clara gefährlich nahekommt.
Denn Isabel starb nicht in jener Nacht. Und mehr als ein Mensch hätte sie retten können.
„Schwarzer Sand“ – ein atmosphärischer Lanzarote-Krimi über Schuld, Schweigen und die Frage, wie lange eine Insel ihre Geheimnisse bewahren kann.
Blut im Salz
EINE TOTE IM SALZSUMPF VON JANDÍA. EIN MANN, DER SIE FAND – UND GING.
UND EIN NAME, DEN ES SEIT DREIUNDDREISSIG JAHREN NICHT MEHR GEBEN DÜRFTE.
Néstor Cabrera wählt den Notruf nicht. Er steht in der Nacht am Rand des Saladar, sieht Eva Betancor im Salzwasser liegen, nimmt etwas an sich, das ihm nicht gehört, und fährt davon. Am Morgen ist Eva tot – und Néstor der Mann, den alle auf Fuerteventura für den Täter halten.
Clara Medina kommt nicht als Polizistin auf die Insel. Sie soll prüfen, was an Evas letzten Wochen nicht stimmt: Unterlagen, die sich änderten, Grundstücke am Rand eines Naturschutzgebiets, eine Stiftung, deren Name ihr bekannt vorkommt. Dann liegt ein Zettel in ihrem Wagen: BRINGEN SIE DIE LISTE. ALLEIN. Je weiter Clara nach Süden vordringt – nach Morro Jable, in die Dünen von Cofete, zu einer Zisterne, die auf keiner Karte steht –, desto weiter führt die Spur zurück. Vor dreiunddreißig Jahren verschwand hier ein Biologe, der zu genau hinsah. Niemand hat ihn gesucht.
Und die damals schwiegen, schweigen noch immer: ein Hotelier, ein Fischer, ein alter Mann mit einem neuen Namen. Denn es gibt nicht den einen Täter, sondern ein System, das mehrere schützt, ohne dass einer von ihnen den ganzen Plan kennt. Evas Tod war kein Anfang. Er war das Ende einer dreiunddreißig Jahre alten Lüge.
„Blut im Salz” – der zweite Kanaren-Krimi um Clara Medina, zwischen Salzflächen, Passatwind und den Dünen von Jandía.
Die FIGUREN DES KANAREN KRIMIS
Clara Medina
Clara Medina ist Anfang 40, stammt aus Las Palmas und arbeitet heute als Privatdetektivin, nachdem sie zuvor bei der Policía Nacional ermittelt hat. Sie ist ruhig, analytisch und hartnäckig, beobachtet lieber, als vorschnell zu urteilen, und begegnet selbst merkwürdigen oder scheinbar übernatürlichen Phänomenen mit nüchterner Skepsis. Hinter ihrer kontrollierten Art steckt jedoch eine Frau, die alte Fälle und persönliche Verluste nur schwer loslassen kann.
Johannes Falke
Johannes Falke ist ein deutscher Journalist und freier Autor Mitte bis Ende 40, der seit vielen Jahren auf den Kanaren lebt. Er ist Claras Ex-Mann, neugierig, charmant, unkonventionell und risikofreudiger als sie. Seine journalistischen Kontakte und seine Beharrlichkeit machen ihn immer wieder zu einem wichtigen Verbündeten, doch zwischen beiden bleibt eine emotionale Spannung bestehen. In besonders vertrauten Momenten nennt Clara ihn „Juan“.
Inés Cabrera
Inspektorin Inés Cabrera ist eine erfahrene Ermittlerin der Policía Nacional, sachlich, diszipliniert und schwer zu durchschauen. Sie war früher eng mit Clara verbunden und bildet heute den Gegenpol zu deren unabhängiger Arbeitsweise. Inés glaubt an Regeln, Strukturen und institutionelle Verantwortung, hilft Clara aber gelegentlich über offizielle Grenzen hinweg. Gleichzeitig bleibt offen, wie viel sie über Claras Vergangenheit und die Operation Atlántida tatsächlich weiß.























